Leitthema 1, Leitziel 1.3
Wir attraktivieren und stärken den Rad- und Fußverkehr als umweltfreundlichste und aktivste Mobilitätsform.
Das bedeutet für uns …
- Wir erhöhen mit konkreten Verbesserungs- und Ausbaumaßnahmen weiterhin die Verkehrssicherheit und Attraktivität von Rad- und Fußverkehr für Alltag & Freizeit.
- Bewusstes Umsteigen auf Radfahren und zu Fuß gehen – Kurzstrecken mit dem Auto vermeiden.
- In Kooperation mit den Betrieben Wege zu einer aktiveren Mobilität am Arbeitsweg entwickeln - Beteiligung an der Aktion „Fahrradfreundlicher Betrieb“ oder an Jobrad-Projekten.
- Ortszentrum und die Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten weiter stärken (Nahversorgung) und damit Gehen und Radfahren unterstützen.
- Attraktive Fahrradabstellplätze forcieren.
- Wir begeistern unsere Schülerinnen und Schüler wieder vermehrt zu Fuß bzw. mit dem Rad in die Schule zu kommen.
- Bei Veranstaltungen animieren wir zu umweltfreundlicher Anreise. (Zu Fuß, Rad, Gemeinschaftlich, …)
- Infrastruktur soll zu den Bauprojekten entsprechend passen/ mitwachsen (Gehwege, Brücken, Radwege).
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Leittehma 2, Leitziel 2.1
Wir setzen uns dafür ein, die zusätzliche Bodenversiegelung und den Flächenverbrauch in Lengau stark zu verringern und schützen unseren Boden als wesentliche Lebensgrundlage.
Das bedeutet für uns …
- Bestehendes nützen und vorhandene Ressourcen nicht verschwenden.
- Gebäude und Räume renovieren bzw. Leerstand nutzen anstatt neu zu bauen.
- Alte Häuser / Kulturgüter erhalten und renovieren bzw. Leerstand beleben.
- Bestehende Siedlungen verdichten (kein neuer Flächenverbrauch) und eine weitere Zersiedelung verhindern.
- Versiegelungen möglichst gering halten (Alternativen zu Asphalt, Begrünte Dächer, ...).
- Biologische Landwirtschaft ausbauen.
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Im Einklang mit der Natur leben
Leitthema 2, Leitziel 2.2
Wir machen unsere natürlichen Schätze sichtbar.
Wir erhalten und erhöhen die Artenvielfalt (Biodiversität) unserer privaten, betrieblichen und öffentlichen Naturräume, Biotope und Grünflächen.
Das bedeutet für uns …
- Klima- und Umweltschutz sollen oberste Priorität haben!
- Wir streben einen Grundsatzbeschluss für Gemeindeflächen an. (Checkliste – Pflege, Bepflanzung, Blühwiesen, …)
- Begeisterung auslösen um private Gärten naturnah zu bepflanzen & zu pflegen – Gesund halten, was uns gesund hält!
- Regenwassernutzung steigern und wassersparendes Verhalten fördern.
- Auf öffentlichen Flächen wollen wir vermehrt blühende und naturnahe Flächen schaffen. Brachflächen und Blühstreifen umsetzen.
- Projekte zum Themenbereich Natur & Artenvielfalt (Biodiversität) aktiv starten.
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Regionale Kreisläufe und Nahversorgung beleben
Leitthema 3, Leitziel 3.1
Wir erhalten gemeinschaftlich unsere Nahversorgung und versuchen deren Ausbau. Wir verbessern ebenso die Bekanntheit und den Zugang zu regionalen Produkten und helfen unseren bäuerlichen Betrieben Bauern zu bleiben.
Ein funktionierendes „Kleeblatt aus Konsumenten – Landwirten – Öffentlichen Einrichtungen und Betrieben“ bringt uns sicher Glück.
Das bedeutet für uns …
- Wir schätzen die Arbeit unserer Landwirtschaft und wollen sie bestmöglich unterstützen und miteinander zusammenarbeiten.
- Über Regionalität & Nähe wollen wir reden und auch im täglichen Einkauf leben. Wir schützen und unsere Nahversorger durch „Nützen“.
- Unseren tollen „Lengauer Laden“ unterstützen wir besonders als Partner für die regionale Landwirtschaft. Ein Sortimentsausbau von regionalen Produkten erhöht das Angebot und die Attraktivität weiter.
- Generell möglichst regionalisierte und ökologische Beschaffung der Gemeinde um die Vorbildwirkung zu nutzen.
- Wir stellen unsere öffentlichen Küchen konsequent auf nachhaltige Lebensmittelverwendung um – saisonale und regionale Qualitätsprodukte bekommen Vorrang!
- Wir machen vermehrt Veranstaltungen nach Green Event Standards, die Regionalität stärken, versuchen
- Müll zu vermeiden und die anregen zu nachhaltigeren Mobilitätverhalten. (https://www.klimakultur.at/green-events/)
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Unsere Gasthäuser als Treffpunkte & "Seelsorgeorte"
Kooperationspotentiale heben
Leitthema 3, Leitziel 3.3
Wir setzen weiterhin auf eine vielfältige Wirtschaftsstruktur, die Stabilität für die Region bringt. Vom Einpersonenbetrieb, über die Kleinbetriebe bis hin zu den Großbetrieben schauen wir auf Kooperation, Synergien und Kreislaufwirtschaft.
Das bedeutet für uns …
- Wir organisieren Treffen mit den Wirtschaftsbetrieben, wo wir diese Kooperationspotentiale weiter ausbauen wollen.
- Die Chancen in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energiegemeinschaften, neuen Mobilitätsangeboten und regionalen Kreisläufen wollen wir nutzen.
- Die interkommunale Betriebsansiedlung INKOBA mit drei Nachbargemeinden ist uns ein gutes Beispiel für Kooperation und für die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen, die wir weiterhin forcieren wollen.
- Offenheit für Kooperationen über Bundesländergrenzen hinweg in Richtung Salzburg (lebensweltlicher Zusammenhang ist gegeben).
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Leitthema 4, Leitziel 4.1
Wir entwickeln gemeinschaftliche und attraktive Angebote für alle Generationen der Gemeinde und beleben die Räumlichkeiten im neugeschaffenen Kleeblatt.
Das bedeutet für uns …
- Wir schauen frühzeitig darauf bei der Eröffnung vom „Kleeblatt“ ein attraktives und parteiübergreifendes Angebot für Seniorinnen und Senioren gemeinschaftlich zu entwickeln und anbieten zu können.
- Schneegattern, Friedburg und Lengau inkl. aller Dörfer als Gemeinschaft sehen und das Kleeblatt soll sich dafür als ein besonders einladender Treffpunkt etablieren.
- Wir wollen für Menschen aller Altersgruppen und „Hintergrundgruppen“ einladend sein und Jung & Alt zusammenbringen.
- Die Bedürfnisse ALLER Generationen werden beachtet.
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Miteinander für mehr Lebensqualität
Leitthema 4, Leitziel 4.2
Die verbesserte Lebensqualität wollen wir für alle Ortsteile, für alle Menschen und alle Generationen erreichen.
Das bedeutet für uns …
- „Jeder ist anders!“ - Wir wollen Integration und Inklusion leben gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung, einsamen Menschen, mit fremden oder sozial benachteiligten Personen.
- Der Zusammenhalt und Zusammenwirken unserer drei großen Ortsteile Schneegattern, Friedburg und Lengau wollen wir weiterhin positiv entwickeln. Wir achten auf die gute Zusammenarbeit.
- Wir thematisieren das Thema Zuzug aktiv. Wir streben einen kontrollierten Zuzug an, damit auch die Infrastruktur gut „mitwachsen“ kann und sich die vielen Neuzugezogenen gut integrieren können.
- Wir freuen uns über die Aktivitäten der „Gesunden Gemeinde Lengau“, die sich seit 2002 zu einer wesentlichen Säule sowohl für die kommunale Gesundheitsförderung als auch für das Miteinander in der Gemeinde entwickelte. Wir schätzen und unterstützen ihr Handeln für mehr Lebensqualität.
- Den verbindenden Verein „Zeitbank“ wollen wir in seinem wichtigen Tun und Wirken stärken.
- Die Kooperation der Vereine weiterhin stärken und durch gemeinsames Mobiliar (z.B. Zelte, Mehrweggeschirr usw.) oder gemeinsame Veranstaltungen mehr erreichen als jeder Verein für sich alleine. Die gemeinsamen Vereinsfeste wollen wir fortsetzen und ordentlich feiern.
- Kooperationen mit anderen (Nachbar-) Gemeinden, wie z.B. mit Munderfing zu konkreten Themen entwickeln (z.B. car-sharing) und gemeinsam mehr erreichen.
- Wir wollen von guten Beispielen lernen und über den Tellerrand schauen, z.B. aus anderen Agenda 21 Gemeinden.
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Termin:
Dienstag, 9. November 2021
Abendworkshop von 19:00 -21:30 Uhr
Ziel ist Unterstützung von Projektstarts, die Bildung von Projektgruppen, Erstellung von Projektplänen und Klarheit über die ersten Projektschritte bekommen (inkl. Festlegung wer ist bei einem nächsten Treffen dabei, wen brauchen wir noch, Projektleitung und wann treffen wir uns das nächste Mal als Projektgruppe, …)
Der Grobe Ablauf ist, dass nach einem inhaltlichen Einstieg die Vorstellung des vom Kernteam ausgewählten „Projektmenüs“ und die Bearbeitung der einzelnen Projekte in Gruppen erfolgt
Eingeladen wird ganz gezielt durch Direktansprache je nach Projekt, welches bearbeitet werden soll und zusätzlich breit über Gemeinde und Regionalmedien
Moderation Wolfgang Mader
Dran bleiben an der Jugendarbeit Lengau
Leitthema 4, Leitziel 4.3
Um den Jugendlichen ein positives Gefühl des Erwünscht- und Eingebundenseins zu vermitteln, wollen wir sie an Gestaltungsprozessen beteiligen, sie in ihrer Selbstorganisationsfähigkeit unterstützen und ihnen Chancen bieten ihre Interessen zu artikulieren.
Das bedeutet für uns …
- Der Jugendtreff Lengau (JUZ) bietet diese Einbindung seit 2007 auf vielfältiger Art und Weise. Dieser erfolgreiche Weg soll fortgesetzt werden.
- Wir bieten Jugendlichen Beteiligungsmöglichkeiten an und unterstützen bestmöglich ihre eigenen Ideen, wo sie sich selbst öffentlich wirksam erleben können.
- Wir stärken die politische Partizipation von Jugendlichen.
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